Entspannt radeln mit GPS


Das GARMIN GPSmap 60 CS hat alles, was der Hightech-Biker braucht: Farbdisplay, lange Batterielaufzeit, extra Kompass und Höhenmesser, Kartenspeicher für verschiedene Kartentypen, ist wasserdicht sowie vibrationsfest

Satellitengeführt auf den Trail

Beim Biken sich zu verirren, oder - im häufigeren Fall - ständig anhalten zu müssen, um in xmal gefalteten Landkarten zu kramen oder sich nach schlecht sichtbaren Beschilderungen zu orientieren, ist out. Immer mehr Mountainbiker oder Tourenradler vertrauen jetzt GPS-Geräten, die per satellitengestütztem Navigationssystem nicht nur die aktuelle Position bestimmen, sondern auch mit fertigen Touren programmiert werden können.

Schon mit Einfach-GPS-Empfängern ab etwa 140 €, Vorausssetzung ist eine PC-Schnittstelle, folgt man nach dem Aufspeichern vom PC einfach dem Pfeil im Display und wird so - auch ohne jede Ortskenntnis - sicher auf einer Rundtour, zum Ausgangspunkt zurück oder zu beliebigen Zielen hin geführt. Auch das Abbrechen oder zeitweilige Verlassen der vorbereiteten GPS-Tour führt zu keinem Fiasko, denn jederzeit kann auf dem bisherigen Weg - wiederum geführt - zum Start zurückgefunden oder die vorher geplante Route wieder an ganz anderer Stelle aufgenommen und zu Ende geradelt werden. Solche Tourdaten - als Tracks, Wegpunktlisten oder als Wegpunkt-Routen vorbereitet - können je nach Sportart oder Einsatz vom GPS-Nutzer beliebig für eigene Zwecke editiert werden.

Die Vorteile dieser neuen Technik erkennen zunehmend Tourismusorganisationen. An immer mehr Orten können sich Rad fahrende Gäste einen GPS-Empfänger - oder das komplette „Navi-Rad“ mit GPS am Lenker - für Ausflüge ausleihen oder die Tourdaten in ein mitgebrachtes Gerät einspielen. Alternativ lassen sich GPS-Routen per Internet als Datei runterladen.

Was bereits vor Jahren von GPS-begeisterten Rad-Freaks als private Tourdaten-Tauschbörse begann - „ich schick Dir meine Routen, bekomme dafür Deine“ - inzwischen als download über zig Internetforen möglich ist und von kommerziellen Anbietern perfektioniert wird, boomt nun auch in der Tourismusbranche. Derzeit erfassen unzählige Scouts Radstrecken mittels GPS und komplettieren das GPS-Radwegenetz, das auch für Wanderer oder Inline-Skater adaptiert werden kann. Und Reiter erstellen sich eigene Wegenetze, um Konflikte mit Wanderern oder Bikern zu vermeiden.

Die Landkarte im Display
Komfortablere GPS-Modelle mit kontrastreichem Farbdisplay zeigen sogar eine detaillierte Straßen- oder wahlweise topografische Landkarte im Display, um jederzeit die aktuelle Position in Echtzeit verfolgen zu können. Papierkarten werden dann höchstens bei Notfällen wie beim Verlust des Geräts oder bei totalem Batterieausfall als Reserve benötigt.

Solche direkt ins Gerät ladbaren Straßenkarten zeigen - zumindest bei den GARMIN-Modellen - vielerorts einen Detailreichtum bis zu Forst- und kleinsten Gemeindeverbindungswegen und genügen vielfach für Mountainbiketouren. Für anspruchsvolle Trails sind allerdings topografische Karten das ideale Planungs- und Orientierungswerkzeug, denn sie zeigen in größter Zoomstufe in etwa die selben Details wie Wanderkarten im Maßstab 1: 25 000.

Fitte Radler schwören, dass sie in Gegenden mit komplizierter Orientierung (das sind ja meist die schönsten oder interessantesten) mit dem GPS-Gerät die doppelte Strecke in derselben Zeit zurücklegen können, weil das lästige Anhalten und Kartenlesen entfällt und sie sich ganz auf den Sport oder die Landschaft konzentrieren können.

Weitere Informationen unter www.garmin.de

GPS-Verleih und Preise

Wir verleihen GPS-Geräte um 15,- € pro Gerät und Tour (Tag) bzw. für eine Woche bekommen sie Das Gerät inklusive Tour um 55,- €. Die Tour alleine kostet 8,- €

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